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| Fr Jan 09 Echtdampfhallentreffen Sinsheim |
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Besuche seit 01.02.2008
Modellbau Hersteller
Modellbau Händler
Pressebilder
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Dingler BR 99
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Brückenmodul Nr. 1
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Easygleis hilft Brücken schlagen
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easygleis
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| Modellbau und Oberleitung |
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| 06.11.2008 | |
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In sehr seltenen Fällen findet der Interessent auf Modellanlagen Oberleitungen für E-Loks. In den „kleinen“ Baugrößen ist es fast unmöglich diese so zierlich darzustellen, sodass für den Betrachter das Ergebnis glaubwürdig ist und nicht wie ein „Drahtverhau“ ausschaut. Anders sieht es dagegen in der Baugröße 1:45 (Spur 0) oder 1:32 (Spur 1) aus, denn dort entsprechen 3 cm in der Natur ca. 3 mm im Modell. Somit sind auch feine Details maßstabsgerecht und für das Auge glaubwürdig umsetzbar. Unumgänglich ist, sich einschlägige Literatur zum Aufbau von Oberleitungen, Strecken- und Turmmasten, Ausleger, Spannwerken, Querträger, Abspannung, Oberleitungsverbindungen, Isolatoren und Signalen zu besorgen. Auch muss vor Beginn der Arbeiten festgelegt werden, in welcher Epoche und Bahnverwaltung die Ausrüstung für Elloks spielen soll, denn es gibt nicht nur bei den Masten und Verspannungen Unterschiede. Auch ist das notwendige Lichtraumprofil zur Aufstellung der Masten auf einer bestehenden Modellbahn zu beachten. Erste Experimente für eine dem Vorbild angenäherte Oberleitung gehen auf SBB Oberleitungsmaste der Firma Märklin und Kupferdraht zurück. Schnell stellte sich heraus, dass durch die teilweise starke Federspannung der Dachstromabnehmer der Fahrdraht nach oben gebogen wird. Andererseits muss der Dachstromabnehmer am Fahrdraht „optisch“ anliegen, um ein glaubwürdiges Bild dem Betrachter zu vermitteln. Das Fazit dieser Testserie war, dass ein Fahrdraht wie beim Vorbild auch im Modell von Punkt zu Punkt gespannt werden muss. Hierzu wird nach weiteren Experimenten mit verschiedenen Materialien in der Baugröße 1:32 am besten Bronzedraht verwendet. Die Stärke von Oberleitung und Tragseil beträgt 0,5 mm, die der Hänger zwischen Oberleitung und Tragseil 0,5 mm. Das Tragseil sollte aus dehnbarem schwarzem Gummifaden erstellt werden, denn bei Verwendung von Draht würde beim Spannen des Tragseils die Oberleitung nach oben gezogen, sodass sich die Oberleitung zwischen den Masten noch oben zieht. Das haben diverse Musteraufbauten gezeigt. Für das Auge ist es wichtig, dass der Abstand der Masten weit auseinander gewählt wird, um Großzügigkeit zu erzeugen, insbesonders wenn sehr lange Elektroloks fahren. In engen Kurven muss der Mastabstand zwangsweise geringer ausfallen, da der Fahrdraht immer geradlinig und gespannt verläuft und innerhalb der Schienen verlaufen muss. Alle Materialien müssen nach Einbau und Funktionsprüfung mit einer dem Vorbild ähnlichen Patina überzogen werden. Die Fahrleitungen beim Vorbild bestehen aus oxidiertem Kupfer und sollten im Modell in einem matten oxidgrün bis hin zu metallisch grauem Farbton patiniert werden. Die Farben variieren, je nachdem Dampfloks auf der Strecke fahren und mit Rauch die Oberleitung verschmutzen. Der Modellbauer verwendete in diesem sehr gelungenen Beispiel Materialien unterschiedlicher Hersteller und Baugrößen, um ein realitätsnahes, glaubwürdiges Erscheinungsbild und betriebssicheres Fahren, siehe Fotos, zu erreichen.
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| Aktualisierung ( 03.12.2008 ) |
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